UHL-Belegschaft zieht ihren Hut vor Wendelin „Wendel“ Roßmann

12.08.2020

Wendelin Rossmann, liebevoll „Wendel“ von uns genannt, verstarb am Abend des 28. Juli im Alter von 67 Jahren völlig unerwartet.

 

Wendelin Roßmann war seit November 1979 Mitarbeiter bei UHL und bei Geschäftsleitung und Kollegen wegen seines Pflichtbewusstseins und seiner Gewissenhaftigkeit stets geschätzt. Beliebt war er auch wegen seiner Hilfsbereitschaft und seines Humors.

„Wendel“ war unser „Original“ in der Firma: Er trug das Herz auf der Zunge und war die „Zuverlässigkeit in Person“. Sein Motto im Beruf setzte er nahezu täglich um: „Lieber heute, bevor ich es morgen mache“. Wer den 67-Jährigen kannte, wusste, dass solche Leitsätze keine leeren Worthülsen waren. Allzu gerne setzte er seine Denkweise in die Tat um.


„So habe ich mehr Spielraum, wenn ich jemandem aus der Klemme helfen muss.“


„Ich will unbedingt am Nachmittag für die Tour am nächsten Tag laden, damit ich am Morgen rechtzeitig auf der Autobahn bin. So habe ich noch etwas mehr Spielraum, wenn ich plötzlich noch woanders hinfahren oder jemanden aus der Klemme helfen muss“. Original-Aussagen von „Wendel“ wie diese, nachzulesen auf unserer Webseite in zwei Beiträgen, sprechen für sich und machen deutlich, dass eine Persönlichkeit auf dem „Uhl-Schiff“ von Bord gegangen ist.

Mangels LKW-Fahrer stellte er sich gerne als Teilzeit-Mitarbeiter bis zuletzt in den Dienst seines Arbeitgebers. Er hinterlässt eine Frau und 2 Söhne. Geschäftsleitung und Mitarbeiter werden „Wendel“ stets in sehr guter Erinnerung behalten – als einen Mitarbeiter, der sich für nichts zu schade war und sich im Laufe der Jahre als „Segen“ für unser Familienunternehmen erwies. Dafür gebührt ihm von uns Allen ein großes Dankeschön und höchste Anerkennung.


Thomas Schneider, Geschäftsführer UHL 

Das Archivbild (oben) von Wendelin Rossmann stammt vom November 2019