Viele Gestaltungsfreiräume und Aufstiegsmöglichkeiten!

06.09.2019

Was macht Uhl als Arbeitgeber aus? Juniorchef Thomas Schneider antwortet!

Frage: Sie suchen gerade mehrere neue Mitarbeiter für Ihr Unternehmen: Welche Faktoren könnten einem Bewerber die Entscheidung "pro Uhl" erleichtern - aus Ihrer Sicht? 


Thomas Schneider: Wir haben uns in den letzten 30 Jahren einen Namen gemacht, nicht nur in der Region Mainfranken stehen wir für Qualität. Das ist das eine. Das andere: Wir sind ein Familienbetrieb mit kurzen Entscheidungswegen und flachen Hierarchien, in dem jeder Mitarbeiter Gestaltungsfreiräume hat, sich ein Stück weit verwirklichen kann und ebenso Aufstiegsmöglichkeiten hat. Außerdem bieten wir interessante Aufgabengebiete. 

Womit kann Uhl beim Thema „weiche Faktoren" punkten?

Thomas Schneider: Wir hatten zum Beispiel kürzlich in Zusammenarbeit mit der AOK Würzburg eine Rückenschule  – sowohl für Fertigungsmitarbeiter als auch für Büroangestellte. Dabei wurde den Mitarbeitern erklärt, wie sie möglichst rückenschonend ihre Arbeit verrichten – und wie sie Entspannungsübungen am Arbeitsplatz ausüben. Dieselbe Aktion hatten wir vor knapp drei Jahren schon mal.

Was ist aus Ihrer persönlichen Sicht in Sachen attraktive Arbeitgeber-Marke generell unabdingbar?

Thomas Schneider: Ich meine, wir sollten uns generell vom Gedanken „Arbeitgeber hier – Arbeitnehmer dort“ trennen! Da gab und gibt es Mitarbeiter, die sich bewerben und den Arbeitgeber überzeugen müssen, dass man der richtige für die Firma ist. Dass sich – auch angesichts des Fachkräftemangels – gerade viel in der Berufswelt ändert. Ich würde nicht so weit gehen und umgekehrt sagen: Die Firma bewirbt sich heutzutage beim Mitarbeiter. Das nicht. Allerdings: Ich selbst lege viel Wert auf ein „Miteinander“ im Unternehmen und möchte im Verhältnis von Geschäftsführung und Mitarbeitern eine Partnerschaft auf Augenhöhe etablieren.

Nennen Sie ein Beispiel für eine solche Denk- und Haltungsweise!

 

Thomas Schneider: Ich bin der Meinung, dass diese Philosophie „Partnerschaft auf Augenhöhe“ bei uns im Alltag auch so gelebt wird – mitunter wird das gefördert durch die flachen Hierarchien. Nehmen wir diesen Aspekt der flachen Hierarchien und kurzen Entscheidungswege als Beispiel. Ich bin der Meinung, dass bei unserem Familienbetrieb das Miteinander mit der Belegschaft heute ein anderes ist als vor einigen Jahren, wo die Hierarchie in der Firma recht starr war und das Unternehmen konservativ geführt wurde! Ein ehemaliger Azubi steigt bei uns zum Projektleiter auf!


Mal angenommen: Sie würden sich bei einer anderen Firma bewerben. Worauf schauen Sie beim Thema "Arbeitgebermarke" als erstes bei anderen Firmen?

Thomas Schneider: Für mich ist die Außendarstellung bei einer anderen Firma wichtig! Dieselben Maßstäbe legen wir natürlich bei uns selbst an. Denn es geht ja immer auch um die Frage: Wie verkaufen wir uns – bei bestehenden Kunden, bei möglichen Neukunden und zukünftigen Mitarbeitern? Eigentlich erwartet man heute sogar von kleinen Handwerksbetrieben, dass sie professionell in der Öffentlichkeit auftreten. Das fängt an bei der Stellenanzeige – und hört sicher nicht beim Internetauftritt auf. Hier sind wir gut aufgestellt. 

Was wäre Ihnen beim Blick auf einen möglichen Arbeitgeber noch wichtig?


Thomas Schneider: Ich würde mich sicherlich schon vorab informieren, was bei der Firma „drum herum“ so passiert. Sieht die Geschäftsführung den Mitarbeiter nur als ausführendes Organ – oder auch den Menschen dahinter? Wenn ich den Mitarbeiter als Partner ernst nehme, sollte ich als Arbeitgeber auch auf ihn eingehen und Interessen und Belange anschauen.


Ein Beispiel?


Thomas Schneider: …wenn ein Mitarbeiter seine Kinder früh in den Kindergarten bringen muss, dann besteht bei uns die Möglichkeit, dass er eben erst um 8 Uhr das Arbeiten anfängt. Aus meiner Sicht sollte das selbstverständlich sein!


Wenn es um die langfristigen Perspektiven als Arbeitnehmer geht: Was sagen Sie einem potenziellen Bewerber? Warum sollte er sich "ausgerechnet" bei Uhl vorstellen?

Thomas Schneider: Wir bieten einem Bewerber zunächst einmal gute und langfristige Entwicklungsmöglichkeiten. Ich lege viel Wert darauf, dass unsere späteren Fachkräfte auch aus dem eigenen Nachwuchs rekrutiert werden. So ist es bei uns gar nicht ungewöhnlich, dass ein ehemaliger Auszubildender im Metallbau eines Tages zum Projektleiter aufsteigt, nachdem er zuvor zum Beispiel seine Meisterprüfung erfolgreich abgelegt hat. Wir fördern und fordern unsere Mitarbeiter. Das heißt auch: Bei uns muss keiner Angst haben, dass er in den nächsten 25 bis 30 Jahren auf ein- und derselben Position „hängen bleibt“, wenn er das nicht will. 

Die Fragen stellte Stefan Beck

 

Bild oben: Thomas Schneider legt viel Wert auf eine Partnerschaft auf Augenhöhe.
Bild: Uhl GmbH

Hinweis: Aufgrund der leichteren Lesbarkeit des Interviews verzichten wir in diesem Beitrag auf die feminine Ansprache von Mitarbeitern (also: Mitarbeiter - Mitarbeiterin). Natürlich sind in diesem Kontext sowohl Männer als auch Frauen gemeint.