UHL erwirbt Markenzeichen „Fachbetrieb für barrierefreies Bauen“

23.12.2019

Gütesiegel signalisiert Know-how und schafft Wettbewerbsvorteil

"Sicher und selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben – diesen Wunsch haben nicht nur ältere Menschen. Generationenfreundliche Produkte und Dienstleistungen werden immer mehr gefragt. Hier sind qualifizierte Handwerksbetriebe gefragt, diese Kundengruppe kompetent zu beraten."

So heißt es in der Ausschreibung der Handwerkskammer für Unterfranken zum Seminar zum Erwerb des Markenzeichens "Generationsfreundlicher Betrieb". Unternehmen, die zumindest einen Mitarbeiter bzw. eine Mitarbeiterin diese Schulung absolvieren lassen, dürfen sich "Fachbetrieb für barrierefreies Bauen" nennen. Die UHL GmbH & Co. Stahl- und Metallbau KG hat diesen Schritt vor Kurzem vollzogen. UHL-Mitarbeiter Michael Markart nahm Ende November im Kompetenzzentrum für Energietechnik in Würzburg daran teil.

Auch Zielsetzung und Nutzen des Markenzeichens werden im Begleittext genannt: "Die wachsende Kundengruppe '50 Plus' hat eine zunehmende Bedeutung für das Handwerk. Denn viele von ihnen können und wollen sich durchaus etwas leisten – vorausgesetzt, die Qualität stimmt. Für das Handwerk sind mit der Entwicklung und Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen, die einen hohen Service und Komfort bieten, große und bislang zu wenig beachtete Marktpotenziale verbunden."

Das Seminar ist prall gefüllt mit anspruchsvollen Inhalten. In vier praxis-orientierten Modulen stehen die Themen Einführung & Grundlagen, Marketing & Kommunikation, Normen & Rahmenbedingungen sowie Finanzierung auf der Tagesordnung.

Dass die UHL-Mitarbeiter das Know-how besitzen, Fenster und Türen für barrierefreie Wohnungen und Geschäftsräume zu fertigen, stand auch vor dem Erwerb des Markenzeichens fest, doch öffnet dieses für das Unternehmen neue Möglichkeiten, Kunden zu beraten, Aufträge zu generieren und mit anderen Unternehmen zu kooperieren.

Mit dem Gütesiegel wird potenziellen Kunden signalisiert, dass sie es mit einem Fachbetrieb zu tun haben, der nicht nur über die technischen Fähigkeiten verfügt, passende Bauelemente zu liefern, sondern sie auch über vorhandene Fördermöglichkeiten beraten kann, um diese möglichst günstig zu finanzieren.

Alle Betriebe, die das Markenzeichen tragen, sind auf der Internetseite generationenfreundlicher-betrieb.de abrufbar und damit bundesweit verknüpft. Dies eröffnet Bauherren, unter Gewerken auszuwählen, die allesamt das Markenzeichen tragen und von denen vorausgesetzt werden kann, dass sie dadurch reibungslos zusammenarbeiten können. Für die Unternehmen stellt dies andererseits einen enormen Wettbewerbsvorteil dar, der ganz nebenbei die Attraktivität und Zukunftssicherheit der Arbeitsplätze erhöht.

 

Bild oben: Michael Markart ist Energiefachberater und Metallbaumeister. 
Foto: Uhl GmbH & Co.