Uhl erweitert Bühne für Futtermittelproduktion

25.03.2019

Uhl vergrößert die Produktionskapazität eines Kunden unter schwierigen Platzverhältnissen

Ein kurzer Rückblick ins Jahr 2017. Damals erstellte Uhl in der Halle eines regionalen Futtermittelherstellers eine Bühne – zur Erweiterung der Futtermittelproduktion. Bei dem ersten Projekt für den Auftraggeber ging es um das Erstellen und um die Montage einer 1.350 Quadratmeter große Bühne sowie eines 500 Quadratmeter großen, zweigeschossigen Anbaus.


Zwei Jahre später, im Januar 2019, erfolgte der Startschuss für die nächste Erweiterung, die voraussichtlich Ende März abgeschlossen wird.
 
Die Montage erfolgt gerade unter schwierigen Montagebedingungen und Platzverhältnissen. Der Grund: Der Einbau der neuen Bühne erfolgt über einer bestehenden Fertigung und hinter einer bereits von Uhl erstellten Bühne.

Vor der Montage waren folgende Tätigkeiten nötig: Die statische Berechnung, die technische Bearbeitung sowie die Fertigung der Stahlkonstruktion im Werk von Uhl.

Das Besondere an dieser Konstruktion erklärt Marko Graf, Prokurist bei Uhl und verantwortlich für den Stahlbau: „Ein Teil der Bühne wird auf Fundamenten im Außenbereich errichtet. Um die großen Unterzüge durch die Außenwand führen zu können, ist ein hohes Maß an Präzision und damit Fingerspitzengefühl nötig“, meint dieser. Das betrifft das Einmessen, das Einheben sowie das Erstellen und Schließen der Öffnungen nach der Trägermontage.

Der Belag der Bühne besteht aus einem sogenannten Tränenblechbelag, einem Stahlblech mit Rutschhemmung. Eingehaust werden die neuen Bühnenflächen mit Wänden aus Sandwichelementen. Die Fläche der Bühnenerweiterung beträgt etwa 970 Quadratmeter.

 

Zugegeben: Die technischen und organisatorischen Anforderungen sind auch bei diesem Projekt sehr hoch. Marko Graf meint: „Dieser Erweiterungsbau ist ein weiteres anspruchsvolles Projekt in einer Reihe sehr interessanter Projekte für uns. Das Gute daran: Wir vergrößern unsere Expertise und Erfahrung mit jedem Vorhaben in dieser Größenordnung, weil jedes Projekt individuell ist und uns vor neue Herausforderungen stellt“.

Bild oben: Uhl