UHL am Bau der neuen Modellfabrik des SKZ beteiligt

16.12.2020

Durch den Zuschlag beim Gewerk Fensterbauarbeiten gestaltet UHL die Fassade und das äußere Erscheinungsbild wesentlich mit.

Vor etwa einem halben Jahr fand unweit des UHL-Firmengeländes der Spatenstich für ein wegweisendes Bauprojekt statt. Bis zur im September 2022 geplanten Fertigstellung soll hier die Modellfabrik des Kunststoff-Zentrums (SKZ) entstehen. Auf einer Nutzfläche von 4.600 Quadratmetern will die Ideenschmiede die Kunststoffindustrie 4.0 erproben. Dies freut uns nicht nur als Nachbar, sondern umso mehr als unmittelbar am Bau beteiligtes Partnerunternehmen.

Was lag näher, als sich mit unseren Kompetenzen um die infrage kommenden Gewerke zu bewerben? Im Ausschreibungsverfahren gab die UHL-Geschäftsleitung offensichtlich das beste Angebot ab. Die räumliche Nähe spielte dabei sicherlich eine Rolle, spart sie doch Zeit, organisatorischen Aufwand und in nicht unerheblichem Maße Fahrt- und Transportkosten ein.


Unser Auftrag umfasst zunächst die Fensterbauarbeiten des ersten von drei geplanten Bauabschnitten. Dabei werden vorgefertigte Elemente am Beton-Rohbaukörper angebracht. Auch wenn es sich schlussendlich um eine sehr anspruchsvolle Bauausführung mit neuartigen Systemmodulen aus dem Sortiment unseres Premiumlieferanten Schüco handelt, besteht die Montage weitgehend aus Routinearbeiten, sodass die Vorgaben des Bauherrn voraussichtlich problemlos umgesetzt werden können, wenngleich jede Baustelle seine Tücken hat und erst einmal abgewickelt werden will.


Mittels Webcam lässt sich Baufortschritt verfolgen


Während der Rohbau sichtbar wächst und gedeiht, beginnt unsere Projektarbeit mit dem neuen Jahr. "Zuerst beginnen wir mit der internen Planung, die in Abstimmung mit Bauherrn und Architekten die Grundlage unserer Fertigungs- und Montageplanung bildet", erläutert Geschäftsführer Thomas Schneider. Nach der Freigabe durch das federführende Architekturbüro Grellmann Kriebel Teichmann & Partner Architekten BDA Diplomingenieure (Würzburg) folgen Materialbestellung und Fertigung der Bauteile. Ab April 2021 sollen die Montagearbeiten starten.


In dieser Phase bietet die Nachbarschaft besonders viele Vorteile. So können die Techniker zur Kontrolle immer wieder schnell vom Betrieb auf die Baustelle wechseln, was Fehler vermeiden hilft. Zur Not könnten die Monteure einzelne Elemente sogar zur Baustelle tragen. Auch Dr. Thomas Hochrein, Geschäftsführer des SKZ und damit Bauherr, freut sich über die Zusammenarbeit: „Ich bin sehr glücklich, dass wir mit der Firma UHL wieder ein regionales Unternehmen, quasi sogar einen guten Nachbarn, in unser Projekt involvieren können. Wir möchten, dass insbesondere auch die heimische Wirtschaft möglichst stark von der Modellfabrik profitiert und hierbei eingebunden ist“, betont er.


Wenn das Gebäudeensemble fertiggestellt ist, wird es nicht nur zweckmäßig, sondern auch ästhetisch ansprechend anzusehen sein, was bei den beteiligten UHL-Mitarbeitern, die täglich auf dem Weg zur Arbeit daran vorbeifahren, für ein Gefühl der Zufriedenheit sorgen dürfte. Bis es so weit ist, können nicht nur sie den Baufortschritt jederzeit online verfolgen. Der Bauherr hat an seinem schräg gegenüberliegenden Hauptsitz eine Webcam installiert, die unter diesem Link einen aktuellen Blick bereitstellt.


Ab 2021 wird auch UHL zum wachsenden Kreis der Netzwerkpartner des SKZ, der FSKZ e. V., gehören. Das dafür kreierte Motto ziert derweil das Baustellenbanner und gilt schon heute: "Die besten Nachbarn. Metall + Kunststoff."

 

Animation oben: SKZ GmbH Würzburg.