Samuel Parsons: Metallbauer zur Ausbildung, Saxophonspieler in der Freizeit

21.06.2021

Im Interview: Der 21-Jährige absolviert eine verkürzte Ausbildung und erlebt viel Freude im Job

Frage: Sie haben den praktischen Teil der Ausbildung zum Fachpraktiker Metallbau absolviert. Seit Februar 2021 machen Sie bei Uhl in fester Anstellung die Ausbildung zum Metallbauer oben drauf. Wie kam es dazu?

Samuel Parsons: In meiner alten Firma machte mir die Arbeit nicht mehr so viel Spaß. Zudem wusste ich, dass mich mein Ex-Chef nicht weiter beschäftigten wollte. Durch einen Dozenten beim BFW (Berufsfortbildungswerk) wurde ich informiert, dass es einen Azubi bei der Firma Uhl gibt, der auch einen Fachpraktiker machte und der Uhl als guten Betrieb einschätzt.

So ergab sich für mich ein Praktikum von 2 Wochen. Dieses hat mir so super gefallen, dass ich wusste: Hier will ich hin! Auf dem Stand des Fachpraktikers wollte ich zudem nicht stehen bleiben. Denn dieser Abschluss ist vom Wert her vergleichbar vielleicht mit der Hälfte der Qualifikation, welche die Metallbauer in ihrer Ausbildung erhalten. Bei Uhl bin ich seit Mitte Februar Azubi.

Frage: Erzählen Sie uns von Ihrem Werdegang zuvor!

Samuel Parsons: Zuvor hatte ich eine Art Schlosserlehre gemacht. Ich habe Treppen mit erstellt und Geländer sowie Laternenmasten installiert. Der Vorteil jetzt: Mir fällt manches leichter als manchem Azubi, der gerade seine erste Lehre macht. 

Frage: Was macht Ihnen bislang am meisten Freude?

Samuel Parsons: Das Zusammenarbeiten mit den Leuten hier! Das sind alles sehr nette Kollegen. Das brauche ich für meinen Teil auch – eine gute Kooperation. Das zum Beispiel hat mir bei meinem alten Arbeitgeber sehr gefehlt. Das war der springende Punkt, warum ich zu Uhl wollte.


„Der gute Umgang miteinander beim Arbeiten gefällt mir sehr“!

Frage: Was machen Sie besonders gerne?

Samuel Parsons: Ich bin in verschiedenen Bereichen im Metallbau beschäftigt. Ich habe bereits an der CNC-Fräse gearbeitet, habe beim Einbau von Türen und Fenstern mitgeholfen. Ebenso habe ich schon im Blechbau gearbeitet. Rolltische habe ich ebenso gebaut. All das macht mir sehr viel Spaß, vielleicht auch bedingt durch Erfahrungen bei meinem alten Arbeitgeber. Weil ich bei Uhl so viel machen darf und die Kollegen mich einfach machen lassen – im Gegensatz zum ehemaligen Arbeitgeber - macht die Ausbildung mir immer mehr Freude. Ich weiß das sehr zu schätzen.


Frage: Was noch?

Samuel Parsons: Das Schweißen macht mir viel Freude, ebenso das selbstständige Lesen und Erstellen von Plänen.


Frage: Welches Wissen möchten Sie sich besonders gerne aneignen?

Samuel Parsons: Es ist die hohe Kunst des Schweißens, da habe ich gerne eine paar Zertifikate und Scheine in der Tasche (grinst)

Frage: Wie lange dauert Ihre Ausbildung?

Samuel Parsons: Eigentlich dauert diese 3 ½ Jahre. Weil ich aber meinen Fachpraktiker zum Metallbauer bereits absolviert habe, verkürzt sich die Lehrzeit auf 2 Jahre. Ich habe die Zwischenprüfung bereits absolviert.


Frage: Was gefällt Ihnen bei Uhl?

Samuel Parsons: Wie schon erwähnt: Der gute Umgang miteinander beim Arbeiten gefällt mir sehr. Ich habe sehr nette Chefs und sehr nette Kollegen.


Frage: Gibt es etwas, was Ihnen nicht so gefällt?


Samuel Parsons: Es gibt bisher nichts, was mir nicht gefallen würde!

Frage: Was haben Sie sich für die nächsten 3 Jahre vorgenommen?

Samuel Parsons: Ich will natürlich die Abschlussprüfung erfolgreich bestehen, das wäre mein erstes und wichtigstes Ziel.


Frage: Was haben Sie für Hobbys?


Samuel Parsons: Ich mache gerne Kraftsport, ganz besonders Gewichtheben – allerdings nur auf Bodybuilder-Niveau. Vor der Corona-Phase habe ich das regelmäßig gemacht. Jetzt, wo die Fitness-Studios wieder offen sind, fange ich damit wieder an. Und: Ich habe nach der Ausbildung vor, mal richtig Saxophon zu lernen, nachdem ich bereits damit angefangen habe. Mein Opa spielte früher selber und besitzt mehrere Instrumente. Ich übe ab und zu schon in meiner Freizeit, aber mit einem Lehrer ist das besser.


Vielen Dank für das Interview! 

Bildunterzeile: Samuel Parsons erlebt viel Freude in seiner Ausbildung
Foto: Uhl GmbH