Projekte und Herausforderungen: Ein Blick zurück auf 2017!

19.01.2018

Der Betrieb lässt das Jahr Revue passieren und macht sich fit für 2018

Zum Jahreswechsel bietet sich alljährlich ein Rückblick auf das vergangene Jahr an und darauf, ob die Unternehmensziele erreicht wurden – bevor es wieder voll zur Sache geht.

 

Die Uhl GmbH + Co. Stahl- und Metallbau KG kann selbstbewusst und optimistisch in die Zukunft blicken. Im Jahr 2017 erreichte das Unternehmen die zuvor gesetzten Umsatzziele in den Kernsegmenten Metallbau und Stahlbau. Die Entwicklung folgt dabei der anhaltend guten Lage des Bausektors.

 

Dank seiner starken Stellung im Markt, aber auch vieler bewährter und neuer Kooperationen und Partnerschaften mit anderen Unternehmen, externen Planungsbüros sowie Montagekolonnen konnte Uhl 2017 mehr als 1.200 Klein- und Großaufträge annehmen und abwickeln, davon etwa 125 im Stahlbau, 400 im Metallbau und 670 im Kundendienst.

 

Neues gab es 2017 auch im Produktbereich. Im vergangenen Jahr wurden zwei Neuentwicklungen des Herstellers und Systemlieferanten Schüco in das Produktportfolio der Uhl-Metallbausparte aufgenommen, die Hebeschiebetüre ASS77PD und das Aluminium-Türsystem ADS SimplySmart. Zudem werden im Stahlbau jetzt sogenannte Energiesparbodenplatten angeboten, die unten und seitlich gedämmt sind und eine Flächenheizung beinhalten.

 

Der Mangel an gut ausgebildetem Personal auf dem Arbeitsmarkt sorgt für eine immer größere Herausforderung. Fachkräfte sind heiß begehrt und mit immer neuen Vorgaben durch Normen und Qualitätsstandards steigen auch die Qualitätsansprüche an die Mitarbeiter. Die Uhl-Geschäftsleitung freut sich daher über 13 neue Mitarbeiter im vergangenen Jahr, darunter vier Auszubildende.  Davon entfallen acht auf den Metallbau, zwei auf den Stahlbau und drei auf den Kundendienst bzw. Servicebereich.

 

Dadurch glich man sieben Abgänge im Jahr 2017 aus und baute zugleich das Team auf. Inzwischen ist man für die kommenden Herausforderungen gut aufgestellt. Ein Novum: Zwei der vier Azubis begannen ihre Ausbildung im technischen Büro Metallbau. In der Fertigung wurde ein aus Syrien geflüchteter Mann in die Ausbildung aufgenommen. 
 

Schließlich beschäftigt Uhl seit 2017 einen eigenen Mitarbeiter im Kundendienst – er ist Ansprechpartner in Sachen Elektronik/Elektrik. Freude herrscht auch darüber, dass mit Christopher David ein neuer Projektleiter aus den eigenen Reihen „aufgestiegen“ ist.

 

Gleich drei Auszeichnungen gab es im vergangenen Jahr: Mitarbeiter Markus Kuhn erhielt von der Handwerkskammer (HWK) eine Ehrenurkunde für sein 25-jähriges Betriebsjubiläum. Die Auszubildende Annabelle Wich wurde ebenfalls von der HWK als eine der besten ihres Jahrgangs ausgezeichnet. Schließlich wurde das Zertifikat nach EN 1090-1, über die werkseigene Produktionskontrolle sowie das Schweißzertifikat nach EN 1090-3 bis zum Jahr 2020 verlängert.

 

Zufrieden zeigt sich die Uhl-Geschäftsleitung auch deswegen, weil man so manche Herausforderung meisterte. Dabei fällt auf, dass viele Projekte immer komplexer werden. In der Sparte Metallbau wurde die Fertigung bei laufendem Betrieb neu organisiert. Gerade gegen Jahresende stieg der Zeitdruck vonseiten der Auftraggeber. Der technische Leiter, der das Unternehmen Ende 2016 nach zehn Jahren verlassen hatte, hinterließ eine Lücke. Die Lösung lautete: Noch mehr Teamwork und eine Verteilung der Aufgaben auf mehrere Schultern! Schließlich startete die Marketingabteilung eine neue Recruiting-Kampagne mit Radiowerbung, um die Bekanntheit des Unternehmens als attraktiver Arbeitgeber zu steigern.

 

Beim Stahlbau wurden die Projektleiter mit mehr Auflagen und Vorschriften sowie mit ergänzenden Planungsleistungen konfrontiert. Sie konnten die erhöhten Anforderungen – infolge der notwendigen EnEV-Nachweise, Brandschutznachweise oder Schallschutzprognosen –  auf hohem Qualitätsniveau und mit einer Straffung der Organisationsabläufe zügig umsetzen.

 

Regelmäßig wieder stattfinden sollen 2018  die wöchentlichen, internen Montags-Besprechungen, die 2017 aus Zeitmangel nicht immer umgesetzt wurden. Zudem möchte man bei Uhl ein neues ERP-System mit modernem Dokumenten-Managementsystem einführen – für den Geschäftsbereich Stahlbau. Die Umsetzung erfolgt 2018, um sich auch in diesem Bereich für die kommenden Aufgaben gut aufzustellen.