Neues Projekt: Nur einen Steinwurf vom Uhl-Gründungsort entfernt!

25.08.2021

Der Paradeplatz in Würzburg erhält ein neues Gesicht. Die UHL GmbH & Co. steuert unter anderem die "Augen" bei

Wenn er könnte, hätte er viel zu erzählen, der weiträumige Platz hinter dem ehrwürdigen Würzburger Dom. Seinen Namen verdankt der Paradeplatz seiner Funktion ab dem 16. Jahrhundert. Damals wurde die vormalige Bebauung zwischen den Domherrenhöfen abgetragen, um Raum zu schaffen für militärische Aufmärsche. Heute besteht die Parade aus Automobilen auf der Suche nach einem Parkplatz unter den schattenspendenden Lindenbäumen.

Gegenüber der imposanten Domrückseite bestimmte die Paradepost seit nunmehr 125 Jahren - unterbrochen durch Zerstörung und Wiederaufbau im Zweiten Weltkrieg - die Szenerie des Platzes maßgeblich mit. Kürzlich erwarb die Family Value Invest GmbH aus Frankfurt den Gebäudekomplex. Der in die Jahre gekommene Südflügel mit den signifikanten Arkaden weicht einem Neubau, in den auf fünf Etagen ein Hotel mit 230 Zimmern und ein Gastronomiebetrieb einziehen werden.


Im Mai 2021 genehmigte der Stadtrat den Bauantrag des neuen Eigentümers. Mittlerweile ist der Südflügel vollständig abgebrochen. Als eines der ausführenden Bauunternehmen erhielt die UHL GmbH & Co. Anfang Juli den Auftrag, im künftigen Neubau Fenster, Türen und Fassadenelemente zu installieren. In Zahlen: Mehr als 300 Fenster, mit 66 Blechleibungen und ZIP-Markisen, dazu 23 PR-Fassaden, vier Faltschiebeanlagen, 13 Blechvordächer, zwölf Loch- und Einsatztüren und einiges mehr summieren sich auf ein Netto-Auftragsvolumen von etwa 950.000 Euro.


Die Wurzeln der Firma liegen 150 Meter vom Bauprojekt entfernt!

Geschäftsführer Thomas Schneider freut sich über den Zuschlag für dieses innerstädtische Prestigeprojekt, zumal die Wurzeln der Firma gerade einmal 150 Meter entfernt in der Bibrastraße liegen. "Auf der Animation macht das Objekt einen attraktiven Eindruck, wodurch der gesamte Paradeplatz bestimmt aufgewertet wird. Dass ein Stück „UHL“ dabei sein wird, macht mich stolz und freut mich", verdeutlicht er, dass dieser Auftrag auch für ihn etwas Besonderes darstellt.


"Aufträge im Stadtgebiet von Würzburg sind für uns immer Prestige. Zum einen wollen wir gerade vor den eigenen Toren zeigen, was wir können. Dann ist es auch für alle Mitarbeiter interessant und von Bedeutung, wenn man lokale Bauvorhaben abwickelt und der Mitarbeiter zum Beispiel am Wochenende beim Stadtbummel an Bauten vorbeiläuft, bei denen er mitgewirkt hat", beschreibt er die Wertigkeit des Auftrags nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für alle beteiligten Mitarbeiter.


Auch die von partnerschaftlichem Interesse geprägten ersten Gespräche mit den Auftraggebern im Vorfeld bewertet Thomas Schneider positiv. Bis UHL-Mitarbeiter auf der Baustelle zu sehen sein werden, wird es zwar noch bis Jahresende dauern, doch beginnt jetzt bereits die planerische Arbeit: von der Kalkulation über die technische Ausarbeitung bis zur Beschaffung der Rohmaterialien.


Im März 2022 erwartet Thomas Schneider den Abschluss der Montageleistungen. Bis Hotel und Gastronomie eröffnen, gilt die Devise "ein Schritt nach dem anderen".

Animation oben: Family Value Invest GmbH.